Homöopathieforschung
„... ich glaube jetzt eifriger denn je an die Lehre des wundersamen Arztes, seitdem ich die Wirkung einer allerkleinsten Gabe so lebhaft gefühlt und immer wieder empfinde“.Johann Wolfgang v. Goethe in einem Brief vom 2. September 1820 über Samuel Hahnemann
Die Homöopathie ist eine medizinische Heilmethode, die durch spezifische Arzneireize die gestörten Selbstheilungskräfte eines kranken Menschen anregen kann, sodass der Körper wieder in der Lage ist, sich selbst zu helfen und zu gesunden. Die Arzneien werden durch sogenannte Potenzierung aus vielerlei Naturstoffen hergestellt. Zunächst werden die so gewonnenen Potenzen vom gesunden Menschen eingenommen (geprüft). Im Rahmen dieser Arzneimittelprüfung zeichnet der Prüfling all seine Beschwerden auf. Aus den Daten mehrerer Prüfer lässt sich das Arzneimittelbild zusammenstellen. Die Erfahrung zeigt, dass diejenige homöopathische Arznei bei einem Patienten zur Heilung führt, deren Beschwerden diesem Arzneimittelbild sehr ähnlich sind.
„Similia similibus curentur“.
Ähnliches werde durch Ähnliches geheilt.
Dieses Prinzip entdeckte um 1800 der deutsche Arzt Samuel Hahnemann, nachdem er in einem Selbstversuch Chinarinde einnahm. Er bekam vorübergehend eine Reihe von Symptomen wie bei Malaria.
Hahnemann schloss aus seinem Selbstversuch, dass ein Mittel zur Heilung deshalb hilft, weil es ähnliche Symptome in einem gesunden Organismus hervorrufen kann.
Die Homöopathie wirkt also folgendermaßen: Dem Organismus wird „auf die Sprünge“ geholfen. Das homöopathische Mittel erzeugt eine feinstoffliche Erkrankung, die den eigentlichen Beschwerden des Patienten so ähnlich ist, dass der Körper exakt das tut, was zur Ausheilung notwendig ist. Die Wirkung des Mittels erstreckt sich dabei ganzheitlich auf den Körper, die Seele und den Geist des Menschen. Auf dieser Grundlage basiert die Homöopathie seit nunmehr 200 Jahren.
„Mit der Aufnahme der Homöopathie in die Vereinbarung will die AOK dazu beitragen, dass die medizinische Versorgung wirtschaftlicher und effizienter wird. AOK und kassenärztliche Vereinigung rechnen aufgrund der homöopathischen Behandlung mit Einsparungen bei Medikamenten“.
Aus der Presseerklärung der AOK Baden-Württemberg vom 4. Oktober 2002
zur C4-Homöopathie